Die Fangobadetherapie ist sicherlich die älteste Technik der Thermalmedizin.
Der Zyklus sieht 12 Anwendungen in Folge vor (eine pro Tag, sonntags ausgenommen).
Das Thermalwasser von Sardara erlaubt - aufgrund des hohen Mineralgehalts und der hohen Temperatur (Rückstand bei 180°C 2,64 g/l Temperatur: 50/60°C) den Reifungsprozess des Fangos, der in einem langsamen und komplexen Mechanismus der Transmineralisierung zwischen dem Thermalwasser und dem Lehm besteht.
Dieser chemisch-physikalische Prozess bringt weitere, tiefe biologische Änderungen mit sich, unter anderem auch im Hinblick auf das Wachstum von bakteriologischen und pflanzlichen Mikroorganismen (Algen), die mit ihrem Stoffwechsel pharmakologisch aktive Substanzen produzieren, die dem "gereiften" Fango seine therapeutischen Merkmale zu verleihen.
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Der komplexe Mechanismus der Therapie ist zusammenfassend zurückzuführen auf wärmebedingte, neuroendokrine und Stoffwechselprozesse, die zu folgenden:
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Heilwirkungen führen: - schmerzbekämpfende Wirkung
- entzündungshemmende Wirkung
- muskelentspannende Wirkung
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